Operation

Konservative Therapie der Arthrose

Die konservative Therapie der Arthrose gliedert sich prinzipiell in die Therapie ohne Medikamente, die Therapie mit Medikamenten sowie die intraarticuläre Injektionstherapie (Spritzen in das Kniegelenk).

 

Patienten erhoffen sich in erster Linie eine schmerzfreie Gelenkfunktion; der Arzt ist zusätzlich auch an einem möglichst langfristigen Erhalt dieser Gelenkfunktion interessiert. Bei der Arthrose kommt es zu einem degenerativen Verschleiß des glatten Gelenkknorpels. Dies bedeutet, dass bei der fortgeschrittenen Arthrose der gelenknahe Knochen überhaupt nicht mehr von Knorpel bedeckt sein kann.

 

Die Arthrose kennt mehrere Schmerzursachen und daher auch mehrere Therapieansätze. Zum einen kann der Schmerz im Knochen entstehen. Hier liegen die Mechanismen der Knochenhautreizung, kleiner Knochenbrüche in den gelenktragenden Trabekeln (Knochenbälkchen) und der Erhöhung des Drucks im gelenktragenden Knochen, zugrunde. Im Gelenk selbst kann über eine Entzündung der Gelenkinnenhaut (Synovitis), eine Einklemmung von Gelenkhautzotten sowie über die Dehnung der Gelenkkapsel ein Schmerzreiz gesetzt werden. Auch um das Gelenk herum, können durch die Bänderschädigungen, Schleimbeutelentzündungen und Muskelverspannungen, welche mit der Arthrose vergesellschaftet sind, Schmerzen entstehen.

 

Die Therapie der Arthrose ist auf die drei Säulen "nicht medikamentöse Behandlung", "medikamentöse Behandlung" sowie "operative Behandlung" gestützt. Die Therapie sollte sich immer langfristig orientieren, kann mehrere Behandlungskonzepte gleichzeitig beinhalten (Multimodalität), ist individuell auf den Patienten zugeschnitten und an seinem aktuellen Krankheitszustand orientiert.