Operation

Rehabilitation nach Knie- und Hüftprothesen

Das allgemeine Therapieziel der medizinischen Rehabilitation nach Knie- und Hüftendoprothetik ist die Wiedereingliederung des Patienten in sein berufliches, soziales und familiäres Umfeld und die möglichst optimale Behandlung gestörter Körperfunktionen.

 

Nicht nur das erkrankte Gelenk steht im Mittelpunkt der Behandlung, sondern der erkrankte Mensch als Ganzes rückt mehr und mehr in den Vordergrund. Durch Verlegung von Station nach Station können wir die begonnene spezielle und allgemeine Mobilisation des Patienten meist unter Beibehaltung der bereits bekannten Therapeuten und ohne zeitliche Verzögerung gewährleisten. Die einzelnen therapeutischen Fachrichtungen von Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegedienstmitarbeitern, Masseure, medizinische Bademeister, Diplomsportlehrer und Ärzten haben langjährige berufliche Erfahrungen in Ihren Bereichen und tauschen sich regelmäßig über die erreichten Fortschritte der Patienten aus.

 

Sollte es doch einmal zu unvorhersehbaren Ereignissen kommen, besteht die volle Unterstützung einer großen Akutklinik mit entsprechender operativer Versorgung, apparativer Diagnostik bis hin zum MRT und Intensivstation.

 

Eine Steigerung der Belastbarkeit und eine Verbesserung der Beweglichkeit kann nur unter fachkundlicher Anleitung wieder gewonnen werden. Neben aktivierenden Maßnahmen, wie Krankengymnastik, Bewegungsbädern und medizinischer Trainingstherapie, kommen auf den einzelnen Patienten auch abgestufte passive Maßnahmen von Massagen über Elektrotherapie bis hin zu Fangopackungen zum Einsatz. In der Regel erfährt der Patient während des stationären Aufenthaltes eine spürbare Verbesserung seiner körperlichen Leistungsfähigkeit.

 

Des weiteren werden die Patienten über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten eines künstlichen Gelenkersatzes in einem umfangreichen Vortrags- und Schulungsprogramm aufgeklärt.